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Messier-110 – Begleiter der Andromeda

Wissenswertes Die 4 bis 15 Milliarden Sonnenmassen geschätzte Messier 110 Galaxie liegt von uns aus gesehen 200.000 Lichtjahre hinter der Andromedagalaxie. Sie ist ca. 2,7 Millionen Lichtjahre entfernt und besitzt einen Durchmesser von etwa 15.000 Lichtjahre. M110 besitzt für diesen Galaxientyp untypische Staubwolken, welche durch die Gezeitenwirkung mit der deutlich größeren Andromeda-Galaxie entstanden sein mussten. Über diese Aufnahme M110 ist auch astrofotografisch nur eine … Weiterlesen …

Messier-103 – Kleiner Weihnachtsbaum

Der ca. 8500 Lichtjahre entfernte und 15 Lichtjahre große offene Sternhaufen ist der am weitest entfernteste offene Sternhaufen aus dem Messier Katalog. Messier 103 könnte nach Schätzungen bis zu 172 Sterne besitzen und nähert sich uns mit etwa 45km/s.

Messier 71

Wissenswertes Bei dem 13.000 Lichtjahre entfernten und nur 36 Lichtjahre großen Sternhaufen war man sich lange unklar um dessen Einordnung. Für einen Kugelsternhaufen schien der 40.000 Sonnenmassen schwere Sternhaufen zu locker, für einen offenen Sternhaufen mit etwa 9 Milliarden Jahren eigentlich zu alt. Aufgrund der sehr vielen alten Sterne geht man heutzutage von einem sehr losen Kugelsternhaufen aus, der Sterne bei seinem 160 Millionen … Weiterlesen …

Messier 92

Wissenswertes Der 330.000 bis 400.000 Sonnenmassen schwere Kugelsternhaufen ist mit etwa 27.000 Lichtjahren zwar genauso weit entfernt wie Messier 13, besitzt aber mit 109 Lichtjahren Durchmesser nur die hälfte seiner Fläche (145Lj Durchmesser). Mit geschätzten 13,8 Milliarden Jahren gehört M92 zu den ältesten Kugelsternhaufen. Er benötigt für den Umlauf um das galaktische Zentrum ca. 200 Millionen Jahre und wird in knapp 14.000 Jahren nahe dem Himmelsnordpols stehen. M92 wurde Feb. 1777 von Johann … Weiterlesen …

NGC 206 – Detailaufnahme aus der Andromedagalaxie

Den 4,2 Bogenminuten großen und 2,5 Millionen Kilometer entfernten hellen Fleck im staubigen Arm der Andromedagalaxie hielt man lange für einen sehr großen offenen Sternhaufen. Mit 4000 Lichtjahren Durchmesser ist er aber viel größer als der mit 30 Lichtjahre größte Sternhaufen in unserer Galaxie, die „Ursa-Major-Gruppe“ (Großer Wagen). Die berühmten Plejaden sind „nur“ knapp 17 Lichtjahre groß.

ARP 319 – Stephans Quintett

Wissenswertes Von den ursprünglich entdeckten Quintett aus NGC 7317, NGC 7318A, NGC 7318B, NGC 7319 und NGC 7320, liegt NGC 7320 mit nur 40 Millionen Lichtjahren viel näher als der mit 300 Millionen Lichtjahre entfernte und gravitativ aneinander gebundene Rest. NGC 7320 gehört damit nur visuell zum Quintett. Durch das hinzunehmen von NGC7320C wurde aus den visuellen Quintett auch wieder ein echtes gravitatives Quintett.Bei Stephans … Weiterlesen …

NGC 7662 – Blauer Schneeball, für kurze Zeit perfektes Seeing

Beobachtungsnotizen Der 5700 Lichtjahre entfernte und 8,5 Magnitude helle planetarischer Nebel NGC 7662, ist nicht mal ein Lichtjahr groß. Seine intensive blaue Färbung erhält er durch seinen sehr heißen Zentralstern, ein Weißer Zwerg mit ca. 75.000° Celsius Oberflächentemperatur. Ich beobachtete den gerade einmal ein Bogenminuten großen planetarische Nebel mit dem 26mm Okular, bei 137x Vergrößerung. … Weiterlesen …

NGC 7293 – Das Auge Gottes

Wissenswertes Über diese Aufnahme Bekanntlich kommt in unseren Breiten das „Auge Gottes“, wie der Helixnebel NGC 7293 auch noch genannt wird, mit etwa 20° nicht weit über den Horizont. Bei mir wird auch noch baulich bedingt die ohnehin schon kurze Belichtungszeit weiter begrenzt und so wurden es nur knapp 112 Minuten Gesamtbelichtungszeit mit einer Einzelbelichtung … Weiterlesen …

Messier 82 – Die Zigarrengalaxie

Über diese Aufnahme Nach dem Erfolg am Kugelsternhaufen war ich gespannt, wie sich die neue Kamera an einer Galaxie schlägt. Am 10. September 2023 habe ich M 82 mit insgesamt 438 Einzelbelichtungen à 10 Sekunden aufgenommen. Das Resultat zeigt deutlich den Vorteil der kurzen Belichtungszeiten am Meade LX200R 14″: Die feinen Staubstrukturen und die längliche … Weiterlesen …

NGC 7023 – Irisnebel

Wissenswertes Über diese Aufnahme Der Irisnebel NGC 7023 ist mit knapp 170 Minuten, bei je 5 Sekunden Einzelbelichtung, meine bisher tiefste Deep Sky Aufnahme. Eigentlich wären es sogar 20 Minuten mehr gewesen, aber SiriL verweigert betriebssystembedingt das verarbeiten von mehr als 2048 Einzelbilder. Selbst die 2041 Einzelbilder wurden nur noch in Form einer SER Filmdatei … Weiterlesen …