Über diese Aufnahme
Am 21. Februar 2021 habe ich mich an dieses Prachtstück gewagt. Als Equipment kam wieder das Meade LX200R 14 Zoll zum Einsatz. Die größte Hürde bei diesem Setup war die azimutale Montierung in Verbindung mit der Bildfelddrehung. Da keine Polhöhenwiege im Einsatz war, rotierte das Bildfeld bei längeren Belichtungen unweigerlich. Ich musste mich also auf kurze Einzelbelichtungen von 30 Sekunden beschränken, um die Sterne punktförmig zu halten. Insgesamt kamen 18 dieser Belichtungen zusammen, was eine Gesamtintegration von 9 Minuten ergibt. Für die damalige Konfiguration war das ein beachtliches Ergebnis, bevor die Bildfelddrehung zu stark in das Bild eingriff. Es zeigt, wie man mit technischem Verständnis auch unter Einschränkungen schöne Details aus der Wolke hervorholen kann.
Aufnahme Details
| Datum: | 21. 02. 2021 |
| Teleskop: | Meade LX200 ACF 3550/355* |
| Montierung: | |
| Kamera: | Sony NEX |
| Filter: | |
| Zubehör: | |
| Aufnahmezeit : | 0 h 9 m |
| Anmerkung: |
Über diese Objekt
Messier 42, der Orionnebel, ist ein diffuser Nebel im Schwertgehänge des Sternbilds Orion. Er ist eines der hellsten Objekte seiner Art und sogar mit bloßem Auge unter dunklem Himmel als nebliger Fleck erkennbar. Im Zentrum des Nebels befindet sich das Trapez, ein junger, offener Sternhaufen, dessen intensive Strahlung das umgebende Gas zum Leuchten anregt.
Hintergrund und wissenschaftliche Details
- Der Nebel ist Teil des riesigen Orion-Molekülwolkenkomplexes.
- Die Entfernung liegt bei etwa 1.350 Lichtjahren.
- Er ist eine aktive Sternentstehungsregion, in der ständig neue Sonnen geboren werden.
Objekt Details
| Katalognummer(n): | M 57 |
| Typ: | Planetarischer NebeL |
| Entfernung: | ca. 1350 Lj. |
| Ausdehnung: | ca. 24 Lj. |
| scheinbare Helligkeit: | ca. 4,2 mag |
| Sternbild: | Orion |
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