Messier 1, besser bekannt als der Krebsnebel, ist eines der faszinierendsten Objekte am Winterhimmel. Es handelt sich um den Überrest einer gewaltigen Supernova-Explosion, die im Jahr 1054 von chinesischen Astronomen beobachtet wurde. Damals war der „Gaststern“ so hell, dass er über Wochen sogar am helllichten Tag sichtbar war.
Heute sehen wir eine expandierende Wolke aus Gas und Staub im Sternbild Stier. Im Zentrum des Nebels verbirgt sich ein Pulsar – ein extrem dichter, schnell rotierender Neutronenstern. Dieser treibt die leuchtenden Filamente an und lässt den Nebel in den verschiedensten Wellenlängen strahlen.
- Expansionsgeschwindigkeit: Das Gas rast mit ca. 1.500 Kilometern pro Sekunde nach außen.
- Zentralstern: Ein Pulsar mit einer Rotationsdauer von nur 33 Millisekunden (er dreht sich also etwa 30 Mal pro Sekunde um die eigene Achse).
- Masse: Es wird geschätzt, dass die Wolke etwa die fünffache Masse unserer Sonne beinhaltet.
| Katalognummer(n): | M 1 |
| Typ: | Supernovaüberrest |
| Entfernung: | ca. 6.500 Lj. |
| Ausdehnung: | ca. 11×7 Lj. |
| scheinbare Helligkeit: | ca. 8,6 mag |
| Sternbild: | Stier |






























